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Frühe Bildung

Fachkraft für Integrative Erziehung und Bildung (IEB)

Fachkraft für Integrative Erziehung und Bildung (IEB)

Mit dieser Weiterbildung qualifizieren Sie sich in Niedersachsen für die heilpädagogische Förderung in integrativen Gruppen. Bremer Fachkräfte sind ebenfalls ausdrücklich willkommen!

Jedes Kind ist einzigartig - mit individuellen Stärken, Bedürfnissen und Entwicklungswegen. In einer inklusiven Kita erleben Kinder mit und ohne Behinderung von Anfang an, dass Vielfalt Normalität ist und Unterschiedlichkeit bereichert. Hier lernen sie gemeinsam, spielen miteinander und wachsen aneinander - in einer Atmosphäre, die geprägt ist von Wertschätzung, Teilhabe und gleichberechtigter Zugehörigkeit.

Diese Weiterbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte, die als heilpädagogische Fachkraft in inklusiven Gruppen tätig werden möchten. Sie vermittelt fundiertes Wissen über kindliche Entwicklung, Beeinträchtigungen und Behinderungen sowie praxisnahe Kompetenzen für die inklusive Arbeit. Aufbauend auf bewährten pädagogischen Ansätzen wie dem Situationsansatz und der Vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung werden Sie befähigt, Bildungsprozesse zu beobachten, zu dokumentieren und individuell zu begleiten - immer mit dem Blick auf das einzelne Kind und die Gemeinschaft.

Zentral ist dabei die Haltung: Inklusion bedeutet nicht, Kinder mit Behinderung in bestehende Strukturen einzugliedern, sondern Strukturen so zu gestalten, dass alle Kinder gleichberechtigt teilhaben, mitbestimmen und sich entwickeln können. Die Kindertagesstätte wird zum Bildungs- und Erfahrungsraum für alle - ohne Ausgrenzung, mit Respekt vor der Vielfalt.

Was ist sonst noch wichtig?

  • Ziele

    Ziel der Weiterbildung ist es, Sie als heilpädagogische Fachkraft für die Arbeit in integrativen Kindergarten- oder Krippengruppen zu qualifizieren. Sie erwerben die nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NKiTaG geforderte heilpädagogische Qualifikation und werden befähigt, die heilpädagogische Förderung in Ihrer Einrichtung zu verantworten.

    Sie lernen, Kinder mit (drohender) Behinderung in ihrer Entwicklung ressourcenorientiert zu begleiten, Bildungs- und Teilhabeprozesse zu initiieren und gemeinsam mit dem Team eine inklusive Pädagogik zu gestalten. Dabei entwickeln Sie Kompetenzen in den Bereichen Beobachtung und Dokumentation, Hilfeplanung, Projektarbeit, Partizipation, Kommunikation und interdisziplinäre Zusammenarbeit. So tragen Sie dazu bei, dass alle Kinder - unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen - gleichberechtigt am Kita-Alltag teilhaben und ihre Potenziale entfalten können.

  • Eigenleistung

    Voraussetzungen für den Zertifikatsabschluss:

    • Staatliche Anerkennung als Erzieherin, Kindheitspädagogin oder Sozialpädagog*in
    • Mindestens einjährige einschlägige Berufserfahrung (empfohlen)
    • Regelmäßige Teilnahme (mind. 90%)
    • Durchführung und Dokumentation einer Hospitation (mind. 8 UE) in einer integrativen Kita
    • Planung, Durchführung und Reflexion eines Praxisprojekts
    • Führen eines Lerntagebuchs
    • Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit zu einer frühpädagogischen Fragestellung

     

    Nach erfolgreicher Teilnahme, Abgabe der schriftlichen Hausarbeit und bestandener mündlicher Prüfung erhalten Sie Ihr Zertifikat zur „Fachkraft für Integrative Erziehung und Bildung (IEB)" - anerkannt nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NKiTaG für die Tätigkeit als heilpädagogische Fachkraft in integrativen Kita-Gruppen in Niedersachsen. 

Die Module

  • Modul 01 23. Nov 2026 bis 25. Nov 2026

    Entwicklung der gemeinsamen Erziehung und Bildung und gesetzliche Grundlagen

    Im Einstiegsmodul setzen Sie sich mit der historischen Entwicklung der Integration und den aktuellen Anforderungen an inklusive Bildung auseinander. Sie klären zentrale Begriffe wie Behinderung, Integration, Inklusion und Vielfalt im Kontext der ICF-CY und lernen die gesetzlichen Rahmenbedingungen in Niedersachsen und Bremen kennen. Außerdem beschäftigen Sie sich mit:


    • UN-Behindertenrechtskonvention, Bundesteilhabegesetz und ICF-CY
    • NKiTaG und Regelleistungsvereinbarung (RLV)
    • Begriffe: Behinderung, Integration, Inklusion und Vielfalt
    • Ihre Rolle als IEB-Fachkraft im System der Eingliederungshilfe
    Dozentin: Olaf Tietjen
  • Modul 02 26. Jan 2027 bis 27. Feb 2027

    Integration im Kontext gesellschaftlicher Entwicklung

    Kindheit, Familie und Arbeitswelt haben sich gewandelt - mit Auswirkungen auf die Lebensbedingungen aller Kinder. In diesem Modul reflektieren Sie gesellschaftliche Veränderungen und deren Bedeutung für die Kita-Arbeit. Sie setzen sich mit eigenen biografischen Erfahrungen auseinander und entwickeln ein Verständnis dafür, wie soziale Ungleichheit, Armut und unterschiedliche Lebensrealitäten die Entwicklungschancen von Kindern beeinflussen. Dabei erkennen Sie die Kita als präventiven Bildungsort, der allen Kindern - unabhängig von ihrer Herkunft oder ihren individuellen Voraussetzungen - gleichberechtigte Teilhabe und Zukunftsperspektiven eröffnen kann.


    • Wandel von Kindheit, Familie und Lebensbedingungen
    • Vielfalt und Unterschiedlichkeit als Normalität
    • Biografische Selbstreflexion
    • Herausforderungen für Familien mit einem Kind mit Behinderung
    • Die Kita als präventive Bildungsressource
    Dozentin: Olaf Tietjen
  • Modul 03 19. Apr 2027 bis 23. Apr 2027

    Bildung, Lernen und Beeinträchtigungen kindlicher Entwicklung im Alter von null bis zehn Jahren

    Wie entwickeln sich Kinder? Was bedeutet Bildung als Selbstbildungsprozess? In diesem umfangreichen Modul erarbeiten Sie entwicklungstheoretische Grundlagen und setzen sich mit verschiedenen Formen von Beeinträchtigungen auseinander. Sie lernen, kindliche Entwicklung in ihrer Komplexität zu verstehen und Entwicklungsverläufe differenziert wahrzunehmen - jenseits von Normvorstellungen und Defizitorientierung. Dabei entwickeln Sie einen ressourcenorientierten Blick, der die Stärken und Potenziale jedes Kindes in den Mittelpunkt stellt und Beeinträchtigungen als Teil der individuellen Entwicklungsgeschichte begreift.


    • Entwicklungstheorien: Piaget, Freud, Dornes, Adler
    • Bedeutung von Bindung, Beziehung und Dialog für Entwicklung
    • Neurobiologische Erkenntnisse zum Lernen
    • Begriffe: Schädigung, Behinderung, Entwicklungsverzögerung, Entwicklungsstörung
    • Erscheinungsformen körperlicher, geistiger und psychischer Behinderungen
    • Salutogenese, Resilienz und Ressourcenorientierung
    • Pathogenetische vs. salutogenetische Sichtweise
    • ICF-CY als Grundlage für die Beschreibung von Funktionsfähigkeit und Teilhabe
  • Modul 04 24. Feb 2027 bis 26. Feb 2027

    Pädagogisch-didaktische Ansätze in der Kindertageseinrichtung im Kontext integrativer Arbeit

    Welche pädagogischen Konzepte eignen sich für die inklusive Arbeit? Sie lernen zentrale Ansätze kennen und erarbeiten deren Bedeutung für Ihre Praxis. Dabei geht es nicht darum, ein Konzept einfach zu übernehmen, sondern die Grundprinzipien zu verstehen und für Ihre Einrichtung weiterzuentwickeln. Sie reflektieren, wie Heterogenität nicht als Herausforderung, sondern als Bereicherung für Bildungsprozesse genutzt werden kann, und entwickeln eine pädagogische Haltung, die alle Kinder in ihrer Verschiedenheit wertschätzt und stärkt.


    • Reformpädagogische Ansätze als mögliche Grundlage: Montessori, Fröbel & Co.
    • Weitere konzeptionelle Ansätze: Offene Arbeit, Reggio-Pädagogik, Kultursensibilität
    • Situationsansatz: Grundsätze; Situationsanlayse und Tätigkeitstheorie
    • Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung: Vielfalt erkennen und wertschätzen
    • Reflexion und Entwicklung der eigenen vorurteilsbewussten Haltung
    • Heterogenität als Chance für alle Kinder
  • Modul 05 11. Mai 2027 bis 12. Mai 2027

    Beobachtung & Dokumentation – Von der zufälligen Beobachtung zum systematischen Beobachten und Dokumentieren in der Kindertageseinrichtung

    Beobachtung ist die Grundlage pädagogischen Handelns. Sie lernen verschiedene Beobachtungs- und Dokumentationsverfahren kennen und üben diese praktisch. Dabei entwickeln Sie eine forschende Haltung, die es Ihnen ermöglicht, Bildungs- und Entwicklungsprozesse differenziert wahrzunehmen und zu verstehen. Sie erfahren, wie Sie aus Beobachtungen konkrete pädagogische Handlungsschritte ableiten und wie Sie die rechtlichen Anforderungen an Hilfeplanung und Teilhabeplanung professionell umsetzen - immer mit Blick auf das einzelne Kind und seine individuellen Entwicklungswege.


    • Theoretische Grundlagen der Beobachtung und Subjektivität
    • Beobachtungsverfahren: Lerngeschichten, Entwicklungsberichte
    • Hilfeplanung und Teilhabeplanung nach RLV
    • Erstellen von Förder- und Entwicklungsplänen
    • Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung
    • Vorbereitung der Hospitationsaufgabe
    Dozentin: Olaf Tietjen
  • Modul 06 16. Jun 2027 bis 17. Jun 2027

    Theorie und Praxis projektorientierter Planung - Teil I: Projektmethode und Projektplanung

    Projektarbeit ist eine zentrale Methode inklusiver Pädagogik. In diesem Modul erarbeiten Sie die Grundlagen und planen ein eigenes Projekt für Ihre Praxis. Sie lernen, wie Projekte so gestaltet werden können, dass alle Kinder - unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen - aktiv teilhaben und mitgestalten können. Dabei erfahren Sie, dass erfolgreiche Projektarbeit nicht bedeutet, für alle Kinder das Gleiche zu tun, sondern jedem Kind die Möglichkeit zu geben, am gemeinsamen Thema auf seinem individuellen Niveau mitzuwirken und dabei bedeutsame Lernerfahrungen zu machen.


    • Reformpädagogische Wurzeln der Projektmethode
    • Die 5 Schritte: Erkunden, Analysieren, Zielsetzung, Handeln, Dokumentieren
    • Situations- und Lebensweltanalyse
    • Differenzierung und Individualisierung in Projekten
    • Teilhabe aller Kinder am gemeinsamen Thema
    • Entwicklung einer Projektidee für die eigene Einrichtung
    Dozentin: Olaf Tietjen
  • Modul 07 Teil I 06. Sep 2027 bis 07. Sep 2027

    Partizipation, Kommunikation und Sprache - Teil I

    Teil I: Aktivität und Partizipation

    Partizipation ist ein Kinderrecht und Grundlage für Entwicklung. Sprache ist mehr als Sprechen. In diesem umfangreichen Modul erarbeiten Sie, wie Sie alle Kinder - auch solche, die noch nicht oder nicht verbal kommunizieren können - an Entscheidungsprozessen beteiligen und ihre Selbstwirksamkeit stärken. Sie verstehen, dass Kommunikation weit über gesprochene Sprache hinausgeht und lernen vielfältige Wege kennen, mit Kindern in Dialog zu treten und ihre sprachliche Entwicklung alltagsintegriert zu begleiten - immer mit dem Ziel, Teilhabe zu ermöglichen und Kinder in ihrer Ausdrucksfähigkeit zu stärken.


    • Selbstwirksamkeit und Beteiligung als Entwicklungsmotor
    • 8 SGB VIII: Beteiligung von Kindern
    • Methoden der Partizipation: Kinderkonferenzen, Kinderrat
    • Dialogische Haltung und symmetrische Kommunikation
    • Bedeutung von Partizipation im Team als Voraussetzung
  • Modul 07 Teil II 13. Sep 2027 bis 14. Sep 2027

    Partizipation, Kommunikation und Sprache - Teil II

    Teil II: Entwicklungsbegleitung im Bereich Kommunikation, Sprache und Dialog 

    Partizipation ist ein Kinderrecht und Grundlage für Entwicklung. Sprache ist mehr als Sprechen. In diesem umfangreichen Modul erarbeiten Sie, wie Sie alle Kinder - auch solche, die noch nicht oder nicht verbal kommunizieren können - an Entscheidungsprozessen beteiligen und ihre Selbstwirksamkeit stärken. Sie verstehen, dass Kommunikation weit über gesprochene Sprache hinausgeht und lernen vielfältige Wege kennen, mit Kindern in Dialog zu treten und ihre sprachliche Entwicklung alltagsintegriert zu begleiten - immer mit dem Ziel, Teilhabe zu ermöglichen und Kinder in ihrer Ausdrucksfähigkeit zu stärken.


    • Sprachentwicklung und Meilensteine (0-10 Jahre)
    • Sprachbildung vs. Sprachförderung
    • Mehrsprachigkeit und Identität
    • Feinfühliger Dialog als methodisch-didaktischer Ansatz
    • Kommunikationshilfen: Unterstützte Kommunikation, Talker
    • Grenzen zwischen Pädagogik und Therapie
    • Elternberatung zum Sprachinput
  • Modul 08 04. Okt 2027 bis 07. Okt 2027

    Pädagogisches Arbeiten mit Kindern mit schweren Behinderungen in der Kindertageseinrichtung als Bildungs- und Erfahrungsraum

    Alle Kinder haben das Recht auf Teilhabe - auch Kinder mit schweren und mehrfachen Behinderungen. In diesem Modul setzen Sie sich intensiv mit den besonderen Herausforderungen und Chancen in der Begleitung von Kindern auseinander, die auf umfassende Unterstützung angewiesen sind. Sie entwickeln ein Verständnis dafür, dass auch kleinste Entwicklungsschritte bedeutsam sind und dass es Ihre Aufgabe ist, Räume und Situationen so zu gestalten, dass jedes Kind - unabhängig vom Grad seiner Beeinträchtigung - sich als selbstwirksam erleben und am gemeinsamen Leben teilhaben kann.


    • Bindungstheorie und beziehungsvolle Pflege nach Pikler
    • Basale Stimulation und sensumotorische Kooperation
    • Grundpflegekenntnisse Aktivitäten des täglichen Lebens
    • Selbstbestimmung und Partizipation in Pflegesituationen
    • Raumgestaltung als „dritter Erzieher"
    • Digitale Medien als Teilhabechance
    • Psychomotorik
    • Marte Meo
    Dozentin: Dagmar Becker
  • Modul 09 03. Nov 2027 bis 05. Nov 2027

    Praxis in Kindertageseinrichtungen mit integrativen Gruppen

    In diesem Modul reflektieren und analysieren Sie die Praxis integrativer Arbeit auf verschiedenen Ebenen. Sie setzen sich intensiv mit der Frage auseinander, was unter „Heilpädagogik", „inklusiver Pädagogik" und „integrativer Pädagogik" in der Praxis tatsächlich verstanden und umgesetzt wird. Dabei klären Sie Ihre eigene Rolle als IEB-Fachkraft im Team, in der Einrichtung und im Gesamtsystem - auch vor dem Hintergrund Ihrer eigenen biografischen Erfahrungen.


    • Koordination von Pädagogik und Therapie
    • Individuelle Förderung und soziale Beziehungen
    • Raumgestaltung und Materialauswahl
    • Analyse des pädagogischen Konzepts
    • Ihre Rolle als IEB-Fachkraft im Team
    • Schlussfolgerungen für die eigene Praxis
  • Modul 10 07. Dez 2027 bis 08. Dez 2027

    Theorie und Praxis projektorientierter Planung - Teil II: Auswertung der Projektumsetzung

    In diesem Modul stellen Sie Ihr in Modul 6 geplantes und durchgeführtes Projekt vor und werten es gemeinsam aus. Der kollegiale Austausch über Ihre Praxiserfahrungen ermöglicht es, voneinander zu lernen und unterschiedliche Perspektiven auf gelingende Projektarbeit zu entwickeln. Sie reflektieren nicht nur die inhaltliche Umsetzung, sondern vor allem, wie es Ihnen gelungen ist, alle Kinder einzubeziehen und individuelle Lernprozesse zu ermöglichen - und was Sie bei der nächsten Projektplanung anders oder noch besser machen würden.


    • Präsentation der Projektdokumentation
    • Reflexion: Was hat funktioniert? Was war herausfordernd?
    • Diskussion über Teilhabe, Differenzierung und Individualisierung
    • Bedeutung der Projektmethode für inklusive Bildungsprozesse
    • Organisatorische und konzeptionelle Veränderungen in der Einrichtung
    Dozentin: Olaf Tietjen
  • Modul 11 19. Jan 2028 bis 21. Jan 2028

    Pädagogik, Diagnostik und Therapie bei Kindern mit Behinderung als interdisziplinärer Auftrag

    Inklusive Arbeit gelingt nur im Zusammenspiel verschiedener Professionen. In diesem Modul lernen Sie, wie pädagogische, therapeutische und medizinische Perspektiven sinnvoll miteinander verknüpft werden können. Sie klären Ihre eigene Rolle im interdisziplinären Team, erkennen die Grenzen Ihrer Profession und entwickeln Kompetenzen für eine gelingende Kommunikation mit externen Fachkräften.


    • Bedeutung von Diagnostik für die pädagogische Arbeit
    • Grenzen der eigenen Profession
    • Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Frühförderung, Therapie, Medizin
    • Therapeutische Ansätze: Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie
    • Integration therapeutischer Maßnahmen in den Kita-Alltag
    • Alltagsintegrierte Förderung vs. Einzeltherapie
  • Modul 12 16. Feb 2028 bis 18. Feb 2028

    Zusammenarbeit mit Eltern, Familien und Institutionen

    Eltern sind die wichtigsten Partner*innen in der Bildung und Erziehung ihrer Kinder. Sie lernen, wertschätzend und ressourcenorientiert zu kommunizieren, auch in schwierigen Situationen empathisch zu reagieren und Eltern in ihrer Kompetenz zu stärken. Darüber hinaus entwickeln Sie Kompetenzen für die Vernetzung mit externen Institutionen und verstehen die Kita als Teil eines Unterstützungssystems, das Familien begleitet und stärkt.


    • Erziehungs- und Bildungspartnerschaft auf Augenhöhe
    • Besondere Situation von Familien mit einem Kind mit Beeinträchtigung
    • Herausfordernde und sensible Elterngespräche führen
    • Zusammenarbeit mit anderen Institutionen im Hilfesystem
    • Netzwerkarbeit und Übergangsgestaltung Kita-Schule
  • Modul 13 26. Apr 2028 bis 27. Apr 2028

    Abschlusskolloquium

    Nach erfolgreicher Teilnahme, Abgabe der schriftlichen Hausarbeit und bestandener mündlicher Prüfung erhalten Sie Ihr Zertifikat zur „Fachkraft für Integrative Erziehung und Bildung (IEB)" - anerkannt nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NKiTaG für die Tätigkeit als heilpädagogische Fachkraft in integrativen Kita-Gruppen in Niedersachsen.

    Die Weiterbildung wird durchgeführt in Kooperation mit dem Landesverband der Volkshochschulen Niedersachsen e.V. und entspricht dem aktuellen niedersächsischen Rahmenplan für die IEB-Qualifizierung (Stand 2025).