Kinder haben das Recht, an Entscheidungen beteiligt zu werden, die sie betreffen. Kinderkonferenzen bieten dafür einen wichtigen Rahmen: Hier können Kinder ihre Ideen, Beschwerden und Meinungen einbringen, diskutieren und gemeinsam Entscheidungen aushandeln. Doch die Teilnahme an einer Kinderkonferenz allein sagt noch wenig über das tatsächliche Beteiligtsein der Kinder im Kita-Alltag aus. Entscheidend ist, dass jedes Kind mit seinen Bedürfnissen und Ausdrucksmöglichkeiten Gehör findet und an Aushandlungsprozessen teilhaben kann.
In dieser Fortbildung geht es um die Frage, wie Kinderkonferenzen verbindlich im Kita-Alltag verankert und Beteiligungsprozesse auf der Sprach- und Handlungsebene der Kinder gestaltet werden können. Zudem wird beleuchtet, welche Bedeutung Morgenkreise und andere Kinderrunden für eine gelingende inklusive Beteiligungs- und Kinderschutzkultur haben und wie sie Kinderkonferenzen sinnvoll ergänzen können.